Fresenius Kabi Austria GmbH

Standort Linz

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Fresenius Kabi Austria GmbHDer Standort Linz ist Teil der Fresenius Kabi AG, welcher ein tragender Bestandteil des Gesundheitskonzerns Fresenius darstellt. Der Konzern agiert weltweit in den Bereichen Gesundheitsprodukte sowie therapeutische Dienstleistungen und arbeitet an deren Weiterentwicklung.
In Österreich steht die Zentrale der Fresenius Kabi Austria GmbH in Graz, wo sterile Lösungen in Glas- und Kunststoffgebinden hergestellt werden. Der Standort Linz der Fresenius Kabi Austria GmbH, welcher 1947 als Laevosan GmbH gegründet wurde, ist einer der bedeutendsten Hersteller wichtiger pharmazeutischer Rohstoffe in Österreich. Der Schwerpunkt der Produktionsstätte in Linz ist die Herstellung von Wirkstoffen – hauptsächlich im Bereich der Kohlenhydratchemie. Neben Hydroxyethylstärke (HES) wird als zweiter großer Schwerpunkt der Wirkstoff Lactulose produziert, wobei das Unternehmen bei HES den größten Produzenten weltweit darstellt. Im weiteren wird in Linz noch Sinistrin hergestellt.

 
Produkte
  • Lactulose (Disaccharid, aus Lactose-Milchzucker gewonnen): vielseitig einsetzbares Mittel bei Magen-Darm-Problemen und Lebererkrankungen
Fresenius Kabi Austria GmbH
  • Hydroxyethylstärke (in Linz aus reiner Maisstärke gewonnen) wird zur Herstellung von Infusionslösung verwendet – ist z.B. Standardmittel in der Notfallmedizin (Kreislaufstabilisierung in der Schockbehandlung und bei hohem Blutverlust)

 

  • Sinistrin (natürliches Fructan, aus roten Meerzwiebeln gewonnen): spielt eine Rolle bei der Diagnose von Nierenerkrankungen, da es sehr gut in Wasser löslich ist, im menschlichen Körper nicht gespalten werden kann und somit unverändert in den Harn gelangt. Aus diesem Grund kann Sinistrin zur exogenen Markierung für die Bestimmung der glomerularen Filtrationsrate, eine Kenngröße für die Nierenfunktion des Menschen, verwendet werden.
 

Quelle: CD-Rom: Fresenius Kabi Austria GmbH (Hg.): Branch Linz.

Bilderquelle: Fresenius Kabi Austria GmbH

 

 
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Fachdidaktik Chemie Karl-Franzens-Universität Graz